Artikel 11./12.2010

Markt und Straßen steh‘n verlassen still erleuchtet jedes Haus sinnend geh ich durch die Gassen alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm geschmückt tausend Kindlein steh‘n und schauen sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern bis hinaus ins freie Feld hehres Glänzen, heil‘ges Schauen wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen aus des Schnee‘s Einsamkeit steigt‘s wie wunderbares Singen Oh du gnadenreiche Zeit!

Liebe Geschwister, liebe Freunde!

Markt und Straßen stehn verlassen... In unserer hektischen Zeit kommt mir‘ dieses Weihnachtsgedicht aus meinen Kindertagen wie eine schöne heile Welt vor. Wo gibt es bei uns in der Großstadt noch verlassene Straßen, insbesondere während der Weihnachtszeit. Hell erleuchtete Straßen und Geschäfte, hektisch eilende Menschen prägen die Einkaufsbereiche und nur zu leicht lassen wir uns auch davon anstecken.

Weiterlesen: Artikel 11./12.2010

Artikel 09./10.2010

Liebe Geschwister, liebe Freunde!

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn‘s ihr wohl geht, so geht‘s auch euch wohl. Diese Worte schrieb vor etwa 2500 Jahren der Prophet Jeremia. Eigentlich sollte man diese Worte Jeremias besser so wiedergeben: „Suchet das Wohl der Stadt, suchet ein Leben in Gerechtigkeit und Frieden für die Stadt“, denn im hebräischen Text steht hier das Wort Schalom, mit dem ein Leben in umfassender Gerechtigkeit gemeint ist. Dieser Schalom ist fürwahr - wie Luther übersetzt hat - das Beste, was man einer Stadt wünschen kann.

Weiterlesen: Artikel 09./10.2010

Artikel 07./08.2010

Predige ich Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht. Galater 1,10

Liebe Geschwister, liebe Freunde

Vor einigen Tagen las ich den vorangestellten Vers in der Tageslosung und fühlte mich wieder einmal von Gott ertappt. Immer wieder geht es mir mal so, dass ich bei Predigten denke: „Ach das kenn ich schon“ oder auch „Das hab ich doch gerade neulich erst gehört“. Damit einher geht dann der Gedanke, dass ich meine Zeit auch anders (vielleicht besser) verbringen könnte, als alte Kamellen zu hören. Ja vielleicht sogar, dass der Prediger ruhig einmal neue Gedanken aufgreifen könnte.

Weiterlesen: Artikel 07./08.2010