Artikel 03./04.2011

Liebe gestresste Geschwister!

Was ist uns für unsere Zukunft, für unser Überleben als Gotteskinder einfach Not- ja notwendig? Anfang des Jahres 2011 finde ich bei Spurgeon ein Wort, das ich unbedingt mit euch teilen muss.

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.“ ( Matthäus 4,4 )

 

Wenn Gott es gewollt hätte, könnten wir ohne Brot leben, wie Jesus es vierzig Tage lang tat; aber wir könnten nicht ohne sein Wort leben. Durch dieses Wort wurden wir geschaffen und durch dieses Wort allein können wir am Leben erhalten werden; denn er trägt alle Dinge in seinem mächtigen Wort. Brot ist eine zweite, der Herr selbst ist die erste Bedingung für unsere Erhaltung. Er kann ebensogut ohne die zweite wirken wie mit ihr, und wir dürfen ihn nicht auf eine Art des Wirkens beschränken. Lasst uns nicht zu begierig nach dem Sichtbaren sein, sondern auf den unsichtbaren Gott blicken!

Wir haben Gläubige sagen hören, dass in tiefer Armut, wenn ihr Brotvorrat gering war, auch ihr Hunger gering gewesen sei, und anderen hat der Herr, wenn die gewöhnlichen Hilfsquellen versiegten, unerwartet Hilfe gesandt.

Aber das Wort des Herrn müssen wir haben. Mit diesem allein können wir dem Teufel widerstehen. Nehmt uns das Wort, und unser Feind wird uns in seiner Macht haben, denn wir werden bald ermatten. Unsere Seelen brauchen Speise, und es gibt keine für sie außerhalb des Wortes Gottes. Alle Bücher und alle Prediger der Welt können uns nicht ein einziges Mahl liefern; nur das Wort aus dem Munde Gottes kann den Mund eines Gläubigen füllen. Herr, gib uns jederzeit dieses Brot! Wir schätzen es höher als köstliche Leckerbissen.

Mit Grüßen in Liebe, Eva Maria