Artikel 07./08.2012

Liebe Geschwister, liebe Leser des Boten.

In einem schottischen Schloss wurde vor Jahren eine Versammlung anberaumt. Die eingeladenen Gäste erschienen. Das Feuer prasselte im offenen Kamin. Die Diskussion wechselte von einem Thema zum anderen, bis sie zur Religionsfrage kam.© modul_a - Fotolia.com

Einer der Gäste war ein Skeptiker und liebte es, die Gläubigen zu sticheln und wo möglich zu verspotten. So fragte er die Wirtin des Hauses, eine bekennende Christin: „Ich habe gehört, dass Sie gläubig sind. Stimmt das?“ Die Antwort darauf war ein schlichtes „Ja“. Er fragte dann weiter: „Glauben Sie wirklich alles, was da in der Bibel steht?“ Wieder kam ein „Ja“. Er dann weiter: „Dass die Toten auferstehen werden und dass darauf ein Weltgericht stattfinden wird?“ Die Antwort war wieder ein „Ja“. Darauf er noch einmal: „Glauben Sie auch, dass solche, deren Namen nicht im Buch des Lebens verzeichnet sind, in die Hölle gehen?“ Und wieder kam ein entschiedenes „Ja“ von der Wirtin.

Darauf geht der Gast in die Ecke, wo in einem Käfig ein Kanarienvogel sitzt. Er öffnet den Käfig, greift den Vogel, geht zum offenen Feuer und schickt sich an, den Vogel ins Feuer zu werfen. Als die Wirtin mit Entsetzen ausruft: „Was machen Sie da? Der arme Vogel!“, stoppt der Gast in seinem Vorhaben, lächelt freundlich und sagt: „Sie haben Mitleid mit dem Kanarienvogel und Ihr sogenannter Gott der Liebe wirft Millionen von Menschen in die Hölle. Das ist doch ein komischer, sonderbarer Gott!“

Da sind alle für einige Augenblicke mucksmäuschenstill, gespannt, was die Wirtin darauf antworten wird. Dann spricht sie langsam und mit Betonung: „Da irren Sie sich, unser Herr und Gott wirft niemanden in die Hölle. Die laufen alle freiwillig dorthin.“

So ist es. Unser Herr Jesus hat dafür gesorgt, dass niemand in die Hölle laufen muss. Er hat das Tor zum ewigen Leben für alle geöffnet durch seine Sühne am Kreuz von Golgatha. Alle können das Geschenk zum ewigen Leben nehmen. Das Problem ist, sie glauben es nicht und nehmen das Geschenk nicht an.

Wir haben kürzlich 8 teure Seelen in die Gemeinde aufgenommen. Sie haben das Geschenk Jesu angenommen und sind jetzt auf dem Weg zum ewigen Leben mit Jesu. Wir sagen ein: Herzlich Willkommen in der Gemeinde Friedensheim Martina, Rebecca, Marie-Sophie, Vanessa, Victoria, Joel Peter, Timothy und Niklas.

Jesus ermahnt uns alle in Lukas 12,35-36 zur Wachsamkeit: „Seid gegürtet an euren Lenden und haltet eure Lampen brennend! Seid den Menschen gleich, die in Erwartung ihres Herrn wach sind, damit sie ihm sofort öffnen können, wenn er vom Festmahl heimkehrt. Wohl den Knechten, die er bei seinem Kommen wachend findet.“

Euer Hugo Unger