Artikel 09./10.2016

Liebe Freunde und Geschwister,

„Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“ Markus 13,31

Alles muss vergehen. Diese Vergänglichkeit lernen wir im Laufe unseres Lebens kennen. Je älter wir werden, umso mehr wird uns bewusst, dass unser Leben ebenso ein Geschenk auf Zeit ist, wie gute Freunde oder froh machende Erlebnisse. Was aber hat dann Bestand im Leben? Worauf können wir uns gründen?

Weltreiche sind untergegangen, Führer/Diktatoren mussten abtreten, Altes muss immer wieder Neuem weichen – in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft. Aber Himmel und Erde? Ist das möglich?

Hinsichtlich der Erde durchaus denkbar! Der Klimawandel, die Umweltzerstörung und die atomare Bedrohung der Welt durch Atomkraftwerke oder Atomwaffeneinsatz lassen bereits heute Vorstellungen von der Vergänglichkeit der Erde zu.

Der Mensch hat dem Mangel durch Erfindungen und neue Ideen/Wege oft abgeholfen. Aber die zunehmende Selbstzerstörung der Lebensgrundlagen durch Egoismus, Brutalität, Profit- und Machtstreben unter Ausnutzung religiöser, ethnischer und sozialer Unterschiede ist erschreckend und führt in eine Sackgasse.

Kernpunkt der Zusage Gottes in Markus 13,31 ist nicht, Weltuntergangsstimmung zu erzeugen, sondern darauf hinzuweisen, dass trotz aller Veränderungen um und mit uns Gottes Wort Bestand hat. Die Bibel gleicht nicht den Tageszeitungen, deren Inhalte ggf. schon morgen überholt sind. Gottes Worte sind keine Phrasen eines Politikers, die wirkungslos verpuffen, oder wortreiche Beschreibungen eines unzuverlässigen Maklers.

Jesus Christus gibt uns diese Zusage: Beständig bleibt allein Gott - der Schöpfer - und sein Wort. Darauf ist Verlass! Sein Wort bietet Halt, dient uns als Fundament für unser Leben. Es ist - z.B. mit den zehn Geboten - ein Kompass für gelingendes Leben. Gottes Wort offenbart Gottes Liebe zu uns. Es weist seinen Heilsplan für die Menschheit aus. Gottes Wort zeigt uns, dass Christus Hilfe und Rettung für jeden Menschen bereithält. ER wartet auf unser Vertrauen zu Ihm und seiner Führung.
Bereits in der Bibel sind bestätigte Zusagen Gottes zu finden. Sie wurden ausgesprochen durch Propheten und sind Jahrhunderte später eingetroffen. Andere Zusagen Gottes haben unzählige Menschen bisher in ihrem Leben bestätigt bekommen, weil sie fest auf die Gültigkeit des Wortes Gottes vertrauten.

Gottes Wort zeigt uns Gott als den liebenden Vater, der für jeden Menschen da ist und auf ihn wartet. Gottes Wort zeigt uns den Richter, vor dem sich jeder Mensch einmal verantworten muss. Gott ist der Daseiende, dem die Zukunft gehört. ER behält das letzte Wort. Weil Gott Bestand hat, bleibt auch sein Wort bestehen. Es ist Wahrheit und unvergänglich.

Euer Signatur Detlef